Willkommen beim TC Grün Weiss Herne      

Historie

Seit über 100 Jahren wird bei uns in Herne Tennis gespielt. Die Anfänge des „weißen Sports" führen hier mit der Gründung einer Tennisvereinigung bis in das Jahr 1897 zurück. Im Jahre 1903 wurde der Herner Tennisclub offiziell gegründet – er gehört damit zu den ältesten deutschen Tennisvereinen und ist offiziell nur ein Jahr jünger als der Deutsche Tennisbund selbst. Etwa 30 Mitglieder zählte der Club damals in seinem Gründungsjahr. Da der alte Platz an der Baumstraße nicht mehr zur Verfügung stand, wurde am Schloß Strünkede eine neue Platzanlage mit zwei Ascheplätzen geschaffen. Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges wurden die Plätze in den damals neu angelegten Stadtgarten verlegt. Zwei Aschenplätze richtete die Stadtverwaltung dort her, außerdem ein kleines Bretterhäuschen als notdürftigen Unterschlupf bei Regenschauern.

Im Jahre 1925 wurde der Club in Tennisclub „Grün-Weiss“ Herne e.V. umbenannt. Zwei Jahre später zog man auf die Platzanlagen an der verlängerten Moltkestraße um, da sich die Plätze im Stadtgarten als zu klein erwiesen. Mit der Vollendung der neuen Platzanlage begann für den Verein eine Blütezeit. Die Zahl der Mitglieder stieg auf rund 200. Jedoch durfte nach englischer Weisung kein Verein seinen alten „nazistischen" Namen weiterführen, wodurch sich die Clubfarben vorübergehend in „Rot-Weiß“ änderten.


Als ein besonderes Jahr ging 1953 in die Vereinsgeschichte ein. Der langgehegte Wunsch aller Clubmitglieder, der Bau eines Clubhauses, wurde beschlossen. Im Jahre 1959 baute der Club drei weitere Plätze, so dass wir von diesem Zeitpunkt an über 9 Plätze verfügen konnten. 1964 erhielt der Club die traurige Nachricht, dass die Anlage durch den Bau des Emscherschnellwegs geräumt werden müsse.

Deswegen wurde im Sommer 1967 die Tennisanlage mit eigener Halle und Clubhaus an der verlängerten Vinckestraße neuer Standort des TC Grün-Weiss Herne.

Der Tennissport in Deutschland boomte und auch die Mitgliederzahlen unseres Vereins wuchsen rasch an, sodass eine zweite Halle – die sogenannte „Wolfsburg“ - gebaut werden musste. Sogar eine Turnierserie mit dem befreundeten Verein Blau-Gold Siemens Berlin entstand und setzte sich bis zur heutigen Zeit fort.

Stolz blickt der Verein auf sein über 100 jähriges Bestehen zurück.